Wenn Du diese Asana schon einmal ausprobiert hast, weißt Du, dass sie nicht so unspektakulär ist, wie sie aussieht.

Diese Yogahaltung mit den vielen Bezeichnungen hat Feuer und das im wahrsten Sinnen des Wortes. Denn energetisch werden hierbei die unteren Chakren stimuliert. Das Muladhara- bzw. Wuzelchakra, das verantwortlich ist für Deine Erdung, Bodenhaftung und Stabilität aber auch das Manipura- oder Nabelchakra im Bereich des Solarplexus, dessen Element das Feuer ist, der Sitz der Lebenskraft, unser Energiezentrum. Jetzt wird verständlich, warum es uns schnell warm bis heiß wird im Blitz. Diese Energie hat weitere Auswirkungen, unter anderem werden die Verdauungsorgane angeregt, das sogenannte Verdauungsfeuer (Agni) geschürt.

Selbstverständlich hat diese Übung auch eine Wirkung auf den Körper in physischer Hinsicht. Die Muskeln des gesamten Körpers werden gekräftigt (vor allem die Oberschenkel und die Knie) und gedehnt und gleichzeitig werden die Bauchorgane, das Herz und das Zwerchfell stimuliert. Wenn man das Gefühl hat, dass Utkatasana eine Herausforderung ist für das Gleichgewicht, dann kann man sich vielleicht auch vorstellen, dass man hiermit den Körper ins Gleichgewicht bringen kann.

Wenn Du Dich also das nächste Mal auf den imaginären Stuhl setzen sollst, halte Dir die vielen Vorteile dieser Asana vor Augen, dann fällt sie Dir bestimmt viel leichter.

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