In der Steinzeit ernährten wir Menschen uns vor allem von Pflanzen. Diese Ernährung war basenbetont. Die genetischen Veränderungen zwischen den Menschen der Steinzeit und uns sind extrem gering, dabei hat sich unser Lebensstil extrem verändert. Wir müssen nicht mehr aktiv nach etwas Essbarem suchen, wir setzen uns ins Auto und stehen vor der Qual der Wahl, greifen oft (wenn auch unbewusst) zu zuckerhaltigem und tierischen Eiweißen. Unsere Ernährung ist sauer und da müssen wir uns nicht wundern, dass auch unser Körper irgendwann sauer reagiert und dies mit Schmerzen signalisiert.

Um die Übersäuerung der Zwischenzellflüssigkeit auszugleichen, wird Kalzium zusätzlich aus den Knochen gezogen. Osteoporose ist vorprogrammiert! Zuckerhaltige Ernährung fördert die Entstehung von großen Kristallstrukturen im Bindegewebe, Faszien kleben zusammen, werden spröde und unnachgiebig.

Faszien überziehen unseren Körper wie ein Netz unter der Haut und halten alles zusammen. Dadurch, dass wir nur wenige unserer Muskeln in einem geringen Radius bewegen, verlieren unsere Faszien ihre Gitterstruktur. Sie verfilzen, ziehen sich zusammen und werden fest. Dadurch entsteht eine Spannung, die die Gelenke belastet, auch die Wirbelsäule, was nicht nur die Flexibilität reduziert sondern auch zu Schmerzen führen kann.

Laufen führt zu starken Verkürzungen im Bereich der Hüft-, Knie- und Fußgelenke und trägt so deutlich zu Rückenproblemen bei. Auch Sitzen ist für über 70% der Schmerzen im Körper verantwortlich. Unser Körper passt sich immer an – gemäß dem, was wir tun oder auch nicht tun. Faszien bilden die Gewohnheiten der Muskeln ab. Der Bewegungsradius reicht meist einfach nicht aus, um die Faszienstruktur geschmeidig zu halten.

Das richtige Essen, möglichst breit gefächerte Bewegung zur Verteilung der Nährstoffe und zum Abbau der Reststoffe sind also der richtige Weg, um Faszien gesund und geschmeidig zu halten und lange beweglich und schmerzfrei zu leben.

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