YIN und YANG

YIN und YANG

Yin yang.svg  YIN und YANG.

Entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte. Wie Magneten mit Plus- und Minuspol. Wir finden sie eigentlich überall, in der Natur, in unserem Körper und in unserem Geist.  Die Annäherung dieser Kräfte ist das Zustandebringen von Balance. Hatha Yoga bezieht sich darauf sogar im Namen. “Ha” bedeutet Sonne und “Tha” ist der Mond.

Wir lassen diese Kräfte meist einfach wirken, ohne sie zu beeinflussen und kommen dabei manchmal aus dem Gleichgewicht. Ein wenig Aktivität kann nützlich sein, wenn es darum geht, Ausgleich anzustreben. Wenn Du Dich zu wenig bewegst, nur noch faul (YIN) bist, dann kann diese Kraft ziemlich stark werden. Es braucht meist viel Überwindung und Energie, um wieder genügend Energie (YANG) zu erzielen, um damit gegen zuviel YIN anzuwirken.

Im Yoga-Sutra des Gelehrten Patanjali , der ca. zwischen dem 2. und 4. Jh. n. Chr. lebte, ist folgendes zu lesen: „Shtiram sukham asanam“ – „Die Asana (Yogaübung) sollte gleichzeitig stabil und leicht sein“. Da sind sie wieder, die Gegensätze. Eine Yogahaltung. Stabil und gleichzeitig leicht. Das bedeutet einerseits, dass wir innerhalb einer Yogahaltung stabil stehen, sie aber trotzdem ohne zu große Anstrengung bzw. Verkrampfung für eine Weile halten können. Auch so schaffen wir Ausgleich und Balance.

Mit den Yogaübungen löst Du auf körperlicher Ebene muskuläre Dysbalancen auf, gewinnst Flexibilität (Yin) und Kraft (Yang) und und sensibilisierst Dich für diese polaren Kräfte, die ständig und überall wirken.

Wenn Du diese Kräfte in Harmonie bringst, bringst Du auch Dich selbst in einen Zustand tiefer Ausgeglichenheit, sowohl auf körperlicher als auch auf mentaler Ebene.

Mit Yoga kannst Du Deine Balance wiederfinden und Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Derart ausgeglichen gehst Du dann bestimmt leichter durchs Leben.