“Hier (in der Übung des Yoga) ist kein Bemühen vergeblich, noch gibt es die Möglichkeit des Scheiterns; selbst das Üben eines kleinen Teils dieser Disziplin schützt vor großer Gefahr.” Bhagavad Gita

Tapas bedeutet: Wärme Hitze, Leidenschaft, Lebensdrang, Durchhaltevermögen und Selbst-Disziplin.

Selbst-Disziplin ist ungefähr das Gegenteil von “innerer Schweinehund” aber notwendig, um unsere Gesundheit zu erhalten. Wenn Selbst-Disziplin fehlt, sind wir nicht in der Lage, ausreichend auf uns zu achten. Ist sie dagegen aktiv und das innere Feuer angeregt, holt sie uns aus der Komfortzone, lässt uns Gewohnheiten überdenken und ein gewisses Maß an Bewegung, Ernährung und Reinigung im Leben etablieren, um das Leben in seinen vollsten Potentialen zu erfahren.

Mit Tapas als innerem Feuer ist auch gemeint, dass wir den Körper durch das Üben von Yoga möglichst täglich erhitzen und damit den Stoffwechsel anregen. Dadurch transportieren wir Stoffwechselendprodukte auf vielen Wegen leichter aus dem Körper als würden wir mit unserem Schweinehund weiter auf dem Sofa sitzen.