Wenn wir leiden, meinen wir oft, in diesem Moment existiere nur das Leid und das Glück müsse sich an einem anderen Ort oder in einer anderen Zeit befinden. Doch die Vorstellung, es könnte ein Leben ohne Leid geben, ist genauso irrig wie die Annahme, es gäbe eine linke Seite ohne eine rechte; das Gleiche gilt für die Vorstellung, das Leben hielte für uns überhaupt kein Glück bereit. Ohne Rechts gibt es auch kein Links. Wo es kein Leid gibt, gibt es auch kein Glück und umgekehrt. No mud, no lotus! Lotosblüten benötigen Schlamm, um zu wachsen. Der Schlamm riecht nicht gut, doch die Lotusblüte duftet wunderbar. Ohne Schlamm gibt es keinen Lotus. Es kann passieren, dass wir im Morast des Lebens stecken bleiben. Es ist so einfach, überall um uns herum nur den Schlamm und Morast wahrzunehmen. Es gehört zu den schwersten Übungen, sich selbst nicht von Verzweiflung überwältigen zu lassen. Doch wir sollten uns daran erinnern, dass Leid der Schlamm ist, den wir benötigen, um Freude und Glück entstehen zu lassen. Ohne Leid gibt es kein Glück. Deswegen sollten wir unserem Leid vorbehaltlos begegnen. Wir sollten lernen, wie wir unser eigenes Leid und das der Welt umarmen und mit viel Zärtlichkeit im Arm halten können. Aus: Thich Nhat Hanh „Ohne Schlamm kein Lotus: Die Kunst, Leid zu verwandeln“
Der Körper ist das einzige Haus aus dem wir während unseres gesamten Lebens nicht ausziehen können. Wir sollten uns dessen bewusst werden, um dann zu entscheiden, ob wir dieses Haus von außen und von innen sauber halten, oder ob es uns egal ist, wenn es aufgrund ungenügender Pflege schneller in die Jahre kommt, die Mauer bröckelig und die Dachkonstruktion morsch wird. Du hast es in der Hand, dieses, dein Haus, funktionsfähig zu halten und dadurch ein schönes, langes Leben darin führen zu können. Es ist nie zu spät, mit den Renovierungsarbeiten zu beginnen!
Der Frühling rast mit großen Schritten auf uns zu. Die Energie des immer wärmer werdenden Sonnenlichts, der sprießenden grünen Knospen und der bunten Blüten überträgt sich so langsam auf uns Menschen. Das Leben ist zurück, die vergangene Jahreszeit kann jetzt losgelassen werden und mit ihr alles Verbrauchte. Im Einklang mit der Natur strotzen wir vor Energie, blicken nach Vorne und wagen vielleicht einen Neuanfang. Wir möchten wieder mehr rausgehen, das frische Grün der Pflanzen kraftvoll in uns einsaugen und uns wieder mehr bewegen. Wir sorgen wieder mehr für uns selbst, denken über unsere Ernährung nach und holen leichtere, hellere Kleidung aus dem Schrank. Ist bei Dir “alles im grünen Bereich” oder bemerkst Du gerade jetzt, dass Dir die Energie fehlt, um Dich genauso wie der Frühling aus Dir heraus zu entfalten und kraftvoll neu zu starten? Wenn das so ist, dann könnte Yoga eine gute Starthilfe sein, um Deine Energiereserven zu aktivieren. Probiere es aus!
Seit einem Jahr bieten wir Euch ONline Yoga an. Auch als das Studio wieder teilweise geöffnet hatte, blieben wir dabei. Eine weitere Möglichkeit, am Yoga teilzunehmen, ist seit Anfang März unser OUTdoor Yoga. Es findet direkt am Studio, parallel zum ONline (und INhouse) Yoga statt. Du siehst die Yogalehrerin durch das große Fenster, die Anweisungen und die Musik werden über einen Außenlautsprecher verstärkt. So kannst Du an der frischen Luft die Atmosphäre des Studios aufsaugen, fast wie beim INhouse Yoga. Gegen neugierige Blicke wird das Hoftor geschlossen. Alles was Du benötigst ist Deine Matte, eine Decke, wetterentsprechende Kleidung und evtl. weitere Utensilien, die Du sonst auch für Dein Yoga benötigst. Es ist nicht nötig, das Studio zu betreten (das ist wegen des derzeitigem Lockdowns sowieso nicht möglich) und Du kannst kontaktlos draußen an der frischen Luft üben. Und da jetzt endlich Frühling ist und die Temperaturen steigen, buche früh genug, die Plätze sind rar! Übrigens: alle Möglichkeiten (INhouse, ONline und OUTdoor Yoga) bleiben bei uns für immer!