Diese chinesischen Begriffe kennen wir alle. Sie bezeichnen gegensätzliche Pole, die aber gleichzeitig zusammen gehören. Das können Dinge sein (Sonne und Mond) oder Eigenschaften wie zum Beispiel heiß und kalt oder Vinyasa Yoga und Yin Yoga. Yang beschreibt sich als energiegeladen, heiß, aktiv, brennend und hell während Yin kühl, ruhig, dunkel und feucht ist. Nicht nur weil es zur Zeit sehr heiß und trocken ist, können wir etwas mehr Yin gebrauchen. Auch, wenn Du allgemein viel Yang im Leben hast, wenn Termine sich jagen, die Gedanken sich nur noch im Kreis drehen und Schlafstörungen auftreten, kann Yin Yoga dabei helfen, […]
Frühling bedeutet für die Natur: Neustart, es kann wieder losgehen, gelebt und regeneriert werden. Aber nicht nur das. Frühling bedeutet auch Entwicklung. Man sieht es an den Blüten der Blumen. Diese Pflanzen hatten bis vor kurzem noch nicht mal grüne Anteile und strotzen nun vor Energie und (Wuchs-)Kraft. Auch der Mensch ist Teil der Natur.Auch wir können die kraftvolle Energie des Frühlings für uns nutzen, um wieder Kraft zu schöpfen und uns weiter zu entwickeln. Noch fällt es leicht, einen (Neu-) Beginn zu wagen, Dinge zu tun, die man noch nie getan hat oder sich daran zu erinnern, wie schön […]
Das System des Yoga wurde erschaffen, um möglichst lange in einer Haltung verharren zu können, um darin lange zu meditieren. Die alten Yogis merkten irgendwann, dass sie zwar länger meditieren aber nicht so lange sitzen konnten. Wenn es plötzlich überall zwickt und zwackt, können die Gedanken nicht mehr dauerhaft ruhig bleiben. Die Idee war, durch Bewegung gezielt die Muskeln zu dehnen, so dass der Meditationssitz angenehmer und länger eingehalten werden konnte. „Sitz“ heißt auf Sanskrit „Asana“. Da die Yogahaltungen darauf abzielen, Gelenke geschmeidig, Muskeln kräftig und gleichzeitig flexibel zu halten, um diesem einen Zwecke, dem Sitz (Asana) zu dienen, wurden […]
… beginnt damit, dass jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert (Thich Nhat Hanh). Yoga ist ein jahrtausendealtes System um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Im körperbetonten Yoga wird dieser Zustand durch Körperübungen angestrebt. Indem der Atem bewusst gelenkt wird, werden die Gedanken beruhigt. Als Resultat erfährst Du voraussichtlich:  mehr innere Ruhe und Frieden, einen kräftigeren und elastischeren Körper, einen größeren Bewegungsradius und nach Auflösung körperlicher, energetischer und seelischer Blockaden kann die Lebensenergie  ungehindert fließen. Wir bekommen sozusagen „all in one“: einen knackigeren, flexibleren Körper sowie mehr Ruhe und Gelassenheit. Yoga […]
OM/AUM Was bedeutet das eigentlich? Manchmal wird vor und nach einer Yogastunde der Laut „OM“ von der Gruppe gesungen. Die dadurch entstehenden Schwingungen, Vibrationen oder auf Neudeutsch: Vibes, die dieser Klang im gesamten Raum und im Körper auslöst, helfen Körper, Geist und Seele in „Einklang“ zu bringen. Locker übersetzen könnte man OM so: „Alles, was gewesen ist, was ist und noch sein wird.“ OM oder AUM  steht gleichzeitig für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Deshalb wird dieser Laut auch als Urklang bezeichnet. Er steht für den Anfang und das Ende, das Universelle, das Ganze und ist der Laut, der allen anderen […]
Yoga ist ein sehr altes System zur Gesunderhaltung von Körper und Geist. Die aktuell steigende Popularität des Yoga in unserer westlichen Welt ist sicher bedingt durch hohe Anforderungen, steigenden Stress-Pegel und Zeitmangel. Es tut gut, sich wenigstens einmal pro Woche für eine Stunde aus dem Alltag zu verabschieden. Tut man es regelmäßig, wird man feststellen, dass einem diese „geopferte“ Zeit sehr gut tut und zu mehr Gelassenheit und Achtsamkeit im Alltag führt. Yoga bringt also nicht nur eine Verbesserung der Haltung sondern fördert auch Konzentration und führt zu einem verbesserten Zeit-Management. Mal ehrlich: wenn ich mehrmals pro Woche abends auf […]
Wenn wir leiden, meinen wir oft, in diesem Moment existiere nur das Leid und das Glück müsse sich an einem anderen Ort oder in einer anderen Zeit befinden. Doch die Vorstellung, es könnte ein Leben ohne Leid geben, ist genauso irrig wie die Annahme, es gäbe eine linke Seite ohne eine rechte; das Gleiche gilt für die Vorstellung, das Leben hielte für uns überhaupt kein Glück bereit. Ohne Rechts gibt es auch kein Links. Wo es kein Leid gibt, gibt es auch kein Glück und umgekehrt. No mud, no lotus! Lotosblüten benötigen Schlamm, um zu wachsen. Der Schlamm riecht nicht gut, doch die Lotusblüte duftet wunderbar. Ohne Schlamm gibt es keinen Lotus. Es kann passieren, dass wir im Morast des Lebens stecken bleiben. Es ist so einfach, überall um uns herum nur den Schlamm und Morast wahrzunehmen. Es gehört zu den schwersten Übungen, sich selbst nicht von Verzweiflung überwältigen zu lassen. Doch wir sollten uns daran erinnern, dass Leid der Schlamm ist, den wir benötigen, um Freude und Glück entstehen zu lassen. Ohne Leid gibt es kein Glück. Deswegen sollten wir unserem Leid vorbehaltlos begegnen. Wir sollten lernen, wie wir unser eigenes Leid und das der Welt umarmen und mit viel Zärtlichkeit im Arm halten können. Aus: Thich Nhat Hanh „Ohne Schlamm kein Lotus: Die Kunst, Leid zu verwandeln“
Der Frühling rast mit großen Schritten auf uns zu. Die Energie des immer wärmer werdenden Sonnenlichts, der sprießenden grünen Knospen und der bunten Blüten überträgt sich so langsam auf uns Menschen. Das Leben ist zurück, die vergangene Jahreszeit kann jetzt losgelassen werden und mit ihr alles Verbrauchte. Im Einklang mit der Natur strotzen wir vor Energie, blicken nach Vorne und wagen vielleicht einen Neuanfang. Wir möchten wieder mehr rausgehen, das frische Grün der Pflanzen kraftvoll in uns einsaugen und uns wieder mehr bewegen. Wir sorgen wieder mehr für uns selbst, denken über unsere Ernährung nach und holen leichtere, hellere Kleidung […]